Handyhersteller weiter im Jammertal

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Die diese Woche von den skandinavischen Herstellern von Mobiltelefonen Nokia und Ericsson vorgelegten Quartalszahlen zeigen, dass sich der Handymarkt noch immer in einer Flaute befindet. Beide Konzerne konnten zwar die nach Gewinnwarnungen stark reduzierten Erwartungen übertreffen oder erfüllen. Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahlen schlecht aussehen. Nokia konnte im zweiten Quartal seinen Gesamtumsatz um fünf Prozent auf 7,3 Milliarden Euro steigern, der Vorsteuergewinn sank jedoch um 20 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Viel schlechter geht es jedoch Ericsson. Hier wurde im zweiten Quartal ein Verlust von 5,3 Milliarden Kronen (ca. 572 Mio Euro) eingefahren. Im gleichen Quartal im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 6,7 Milliarden Kronen (ca. 725 Mio Euro) erzielt. Der Umsatz im zweiten Quartal sank um 3 Prozent auf 62,8 Milliarden Kronen (ca. 6,8 Mia Euro). Bis Jahresende erwarten die beiden Hersteller keine wesentliche Besserung der Situation.