Handyspiele-Markt: Wachstumspotenzial in Europa und USA
Bis Ende Jahr erreicht der weltweite Umsatz mit Handyspielen erstmals die Milliarden-Dollar-Grenze (rund 880 Millionen Euro). Bis ins Jahr 2010 wird sich das weltweite Umsatzvolumen auf 5,25 Milliarden Euro versechsfachen. Dies sagt eine Studie der Medienforschungsunternehmen Goldmedia und Screen Digest voraus. Mit 224 Millionen Euro entfällt rund ein Viertel auf den europäischen Markt. Über den grössten Marktanteil verfügen aber Japan und Korea: 2003 wurden in beiden Märkten zusammen fast 80 Prozent des Weltmarktumsatzes generiert. Die Studie zeigt auch, dass in Europa und Nordamerika noch ein erhebliches Entwicklungspotenzial brach liegt. In Europa gibt es 49 verschiedene Spieleanbieter, während es in Nordamerika nur 9 sind. Doch diese bieten den US-Mobilfunkkunden durchschnittlich 203 Games, das sind doppelt so viele wie in Europa. Die Verfasser der Studie gehen davon aus, dass Mobilfunkanbieter mit neuen und flexibleren Preisstrategien einen weitaus höheren Marktanteil erzielen könnten. Japan hat es vorgemacht: In dem weltweit mit Abstand erfolgreichsten Markt für Handyspiele hat sich am Ende der Pauschaltarif (Flatrate) gegen alle anderen Preisstrategien durchgesetzt.
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