Heftige DDoS-Attacke verlangsamt Internet
Vergangenen Woche hat die bisher gewaltigste DDos-Attacke stattgefunden. Ziel des Angriffs war der Schweizer Anti-Spam-Dienst Spamhaus.
Vergangene Woche ereignete sich laut New York Times (NYT) die bisher heftigste Distributed-Denial-of-Services-Attacke (DDoS). Ziel des Angriffs war der Schweizer Anti-Spam-Dienst Spamhaus.
Mögliches Motiv: Rache
Wie die NYT schreibt, wollte sich eine anonyme Gruppe an Spamhaus rächen. Es handle sich dabei vermutlich um den niederländischen Hoster Cyberbunker, schreibt Heise. Spamhaus habe Cyberbunker auf seine Blacklist gesetzt, die nahezu 80 Prozent aller Antispam-Filter einsetzen würden.
Grösste bisher bekannte Attacke
Die Attacke zog sich über neun Tage hinweg und laut NYT erreichte der Angriff zu Peak-Zeitpunkten eine Datenflut-Stärke von bis zu 300 Gbit/s. Spamhaus beauftragte einige Stunden nach der Attacke das Security-Unternehmen Cloudflare mit der Abwehr, heisst es weiter.
Es handle sich um die bisher grösste Attacke dieser Art, zitiert die NYT Cloudflare. Diese hätte dazu geführt, dass das Internet spürbar langsamer geworden sei und Websites teilweise nicht mehr erreichbar gewesen seien.
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