HP-Chef will Informanten enttarnen
Der HP-CEO Léo Apotheker will in seinem Unternehmen Informanten ausfindig machen. Diese sollen Informationen über einen geplanten Stellenabbau und einen Ausgabestopp für Geschäftsreisen der Presse zugespielt haben.
In den letzten drei Tagen haben HP-Mitarbeiter drei interne Rundschreiben an die Presse weitergeleitet. Der HP-Chef Léo Apotheker will jetzt herausfinden, wer dafür verantwortlich ist, berichtet Golem. "Wir werden versuchen, dem auf den Grund zu gehen", sagte Apotheker in einem Interview mit der Sendergruppe CNBC.
Von den drei Rundschreiben wurden zwei beim Blog des Wall Street Journals "All Things Digital" und eines bei der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht. In den Rundschreiben kündigte Joshua Brenkel, Regionalchef der Personal Systems Group an, dass es in den kommenden Quartalen keine Neueinstellungen geben werde. Im zweiten Memo heisst es, dass Guillaume Gerardin, einer der Finanzchefs der Personal Systems Group, Geschäftsreisen nur noch in Ausnahmefällen genehmige. Der Senior Vice President des Konzernbereichs, Eric Cador müsste diese Art von ausserordentlichen Geschäftsreisen persönlich genehmigen.
In dem bei Bloomberg veröffentlichten Rundschreiben kündigte Apotheker einen Stellenabbau an. Darin heisst es, dass der aktuellen Personalbestand "unbezahlbar" sei. HP überprüfe gegenwärtig seine gesamte Personalplanung. Der Konzern beschäftigt derzeit 324'600 Menschen, was "in Einklang mit den neuen Realitäten des Marktes und der Position" HPs gebracht werden müsse, schreibt Apotheker.
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