HP spürt die Krise
Im dritten Quartal 2009 sank Hewlett-Packards Nettogewinn um 19 Prozent auf 1,64 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank um etwa 2 Prozent auf 27,5 Milliarden Dollar. Abgesehen von der Wirtschaftskrise drückt hier der Trend zum Netbook auf die Einnahmen, vor allem in der Computersparte. Zwar nahm die Menge verkaufter PCs um 2 Prozent zu, dennoch sank der Umsatz in der PC-Sparte um 18 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig fiel der operative Gewinn um gut ein Drittel auf 386 Millionen.
Auch die Druckersparte musste Verluste hinnehmen. Der Umsatz sank um 20 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar, während das operative Ergebnis um 4 Prozent auf 960 Millionen nachgab. Insgesamt wurden 42 Prozent weniger Einheiten verkauft als im Vorjahr. Die Verluste hier gehen vor allem auf die Zurückhaltung der Unternehmenskunden zurück.
Positiv entwickelte sich dagegen die Servicesparte. Hier verdoppelte sich der Umsatz fast auf 8,5 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn stieg von 567 Millionen auf 1,29 Milliarden. Dies liegt allerdings vor allem an der Übernahme des Dienstleisters EDS.
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