IBM steigert Umsatz und Gewinn
IBM gab gestern nach Abschluss der Börse seine Geschäftszahlen bekannt und legte einmal mehr ein Ergebnis vor, das über den Erwartungen lag. Für das vierte Quartal 2007 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 28,87 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn stieg um 11,6 Prozent auf 3,95 Milliarden US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2007 stieg der Umsatz um 8,1 Prozent auf knapp 98,8 Milliarden US-Dollar und der Gewinn um 9 Prozent auf 41,73 Milliarden US-Dollar. Dies trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in den USA.
So zeigte sich IBM auch für das Jahr 2008 optimistisch. Dies vor allem, da IBM global abgestützt und nicht ausschliesslich vom US-Geschäft abhängig sei. Finanzchef Mark Loughridge erklärte, dass man auch mit einem Umsatzrückgang von etwa 10 Prozent bei den Finanzdienstleistern, etwa 100 Millionen US-Dollar, gut leben könnte, da das IT-Service-Geschäft stark laufe.
Ähnlich sahen es Branchenexperten. Das internationale Geschäft sei eindeutig der Rettungsanker für IBM, sagte Analyst Peter Misek von Canaccord Adams gegenüber der Financial Times Deutschland. „Ich möchte derzeit nicht in der Haut eines grossen Technologiekonzerns stecken, der auf die US-Verbraucher oder die US-Unternehmen angewiesen ist.“
Nachbörslich stieg der Kurs um fünf Prozent, blieb aber trotzdem unter dem Eröffnungskurs vom Morgen.
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