IBM stellt neue Server-Generation z9 vor

Uhr | Aktualisiert
IBM stellte gestern seinen neuen Server vor. Der neue z9-Mainframe ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes mit einer Gesamtinvestition von 1,2 Milliarden US-Dollar. Ziel von IBM war es, ein System zu entwickeln, das die wachsende Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen Unternehmen unterstützt und gleichzeitig die Sicherheit von persönlichen Kundendaten sicherstellt. Die Rechenleistung des neuen Mainframes hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell T-Rex fast verdoppelt, ebenso verdoppelt sind die Kapazität und die Speichergrösse.
z9 ist Teil einer neuen On-Demand-Strategie von IBM. IBM geht davon aus, dass in Zukunft klassische transaktionsbasierte Computersysteme von "kollaborativen Ansätzen" abgelöst werden. Darum arbeitet IBM an Technologien wie Virtualisierung, offenen Standards und Verschlüsselung, die die Verbindung der Computersysteme erleichtern und es ermöglichen, Informationen sicher und in Echtzeit bereit zu stellen. Firmen in den verschiedensten Branchen vom Automobilbau bis zur Medikamentenentwicklung sollen so die Möglichkeit haben, zu On-Demand-Unternehmen zu werden, die mit ihren Partnern nahtlos und sicher an gemeinsamen Anwendungen arbeiten können. Aus diesem Grund rückt IBM bei der neuen Server-Generation auch vom Namen "zSeries" ab und nennt sie "System z9".