Interview mit Christophe Monnin von Dell Schweiz

"Ich lache viel öfters, als ich mich ärgere"

Uhr | Aktualisiert
von Janine Aegerter

In der Rubrik "Beyond ICT" verraten Branchenkenner etwas aus ihrem Leben abseits von Technik und Unternehmensalltag. In dieser Ausgabe stellt sich Christophe Monnin, General Manager von Dell Schweiz, den persönlichen Fragen.

Christophe Monnin, General Manager von Dell Schweiz, würde gerne einmal nach Asien reisen. (Quelle: Dell)
Christophe Monnin, General Manager von Dell Schweiz, würde gerne einmal nach Asien reisen. (Quelle: Dell)

Herr Monnin, was war das bisher schönste Erlebnis in Ihrer Karriere?

Ich freue mich, wenn ich zusammen mit meinen Arbeitskollegen Neukunden akquirieren kann. Das ist ein wichtiger Teil meines Jobs, den ich sehr gerne mache. Ich bin sehr verkaufsorientiert und führe einen blutigen Kampf mit der Konkurrenz (lacht).

Was würde der zehnjährige Christophe Monnin zu seinem jetzigen Ich sagen?

Warum nimmst du dir nicht mehr Zeit zum Fliegen mit dem Motorflugzeug oder zum Sport treiben?

Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro?

Ganz klar wegen meiner Arbeitskollegen und meiner Mitarbeiter. Ich bin eigentlich kein Büromensch. Drei Tage in der Woche bin ich für Kundenbesuche unterwegs.

Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben?

Sie würden mich als direkt und "demokratorisch ", also "demokratisch" und "diktatorisch" in einem bezeichnen. Dies, weil es Zeiten gibt, in denen man Entscheidungen diskutieren kann, und Zeiten, in denen man Entscheidungen einfach fällen muss. Ich bin aber kein sturer Mensch und auch offen für Feedbacks.

Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht und worüber haben Sie sich geärgert?

Ich lache viel öfters, als ich mich ärgere. Zuletzt habe ich mich sehr gefreut, als ich kürzlich mit meiner Familie meinen 45. Geburtstag feiern konnte. Das war sehr schön. Ärgern tue ich mich über Kleinigkeiten. Zum Beispiel über administrative Prozesse, die den Verkauf bremsen.

Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das?

Ich träume davon, etwas Ähnliches wie Beat Richner zu tun. Er ist ein Schweizer Kinderarzt und hat in Kambodscha Spitäler für Kinder aufgebaut. Wenn ich umsatteln und etwas anderes tun könnte, würde ich mich in der Medizin und für Menschen einsetzen.

Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten?

Asien ist ein Kontinent, den ich gerne bereisen würde. Mich interessieren China und Japan. Aber auch Australien würde mich reizen.

Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen?

Ich muss mich im Geschäft täglich Herausforderungen stellen. Die grösste dabei ist, Zeit zu haben, um alles tun zu können, das ich will. Dazu gehört auch mein Privatleben. Das Business ist wichtig, aber meine Familie ist wichtiger. Zudem brauche ich Zeit für mich selbst.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe mich in fünf Jahren nach wie vor in einer schweizweiten oder europäischen Verantwortung. Ich fühle mich im Schweizer Markt wohl, hier habe ich mein Netzwerk und kann etwas bewirken. Ich bin sozusagen der typische Schweizer.

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