ICQ ist löchrig wie ein Emmentaler

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Sechs Sicherheitslöcher will das Bostoner E-Security-Unternehmen Core Security Technologies im Instant Messenger ICQ entdeckt haben. Über präparierte POP3-Server soll es unter anderem möglich sein, Zugriff auf das System eines ICQ-Users zu erhalten. Auch das Auslassen einer Überprüfung von Subject und Datum durch den POP3-Server ermöglicht einem Angreifer das Ausführen von Programmen auf dem fremden Rechner. Weiter spricht Core von der Möglichkeit, über Man-in-the-middle- oder DNS-Spoofing-Attacken beliebige Software zu installieren, da ICQ bei der Installation von neuen Features die Authentizität dieser Software nur ungenügend überprüfe. Die falsche Behandlung von Gif-formatierten Bildern ermögliche des weiteren Denial-of-Service-Atatcken. Betroffen sind die ICQ-Versionen 1.x, 99, 2000, 2001, 2002 und 2003a. Mirabilis, der Hersteller der ICQ-Software, wurde laut Angaben von Secunia bereits im März und April über die Lecks unterrichtet, habe aber bislang noch nicht reagiert. Eine Antwort von Mirabilis sei ausgeblieben.