IDC: E-Commerce startet durch trotz IT-Flaute

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Erstmals hat die Zahl der westeuropäischen Internet-User Ende 2001 jene der US-amerikanischen Surfer überholt: Mit 29,8 Prozent Anteil an der Gesamtzahl Internetnutzer liegt Westeuropa knappe 0,6 Prozent vor den USA. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC. Der zweite interessante Befund: Trotz der wirtschaftlichen Flaute, nicht nur in der IT-Branche, wurde vergangenes Jahr im E-Commerce weltweit mit 615,3 Milliarden Dollar 73,4 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr zuvor. Diesbezüglich bleibt die Führung der Vereinigten Staaten weiterhin unbestritten: Satte 43,7 Prozent der weltweiten Umsätze im Internet gehen auf die Kappe der US-Amerikaner, während Westeuropa, an zweiter Stelle, lediglich 25,7 Prozent hält. Für Westeuropa rechnet IDC jedoch mit einer jährlichen E-Commerce-Umsatzwachstumsrate von 86 Prozent bis 2005. Die steigende Zahl von Internet-Usern gepaart mit der neuen, gemeinsamen Währung stellen nach Ansicht der Marktforscher die treibenden Faktoren hinter dieser Entwicklung dar. Weltweit sollen sich bis 2005 über 940 Millionen Surfer im Netz tummeln, beinahe doppelt so viele wie zu Ende des vergangenen Jahres, was einem Wachstum von jährlich 19 Prozent gleich kommt. IDC rechnet spätestens für Mitte 2002 mit einer Erholung des IT-Marktumfeldes. Der 11. September habe eine frühere Trendumkehr verzögert. Das Unternehmen erwartet einen Anstieg der IT-Budgets um 4 bis 6 Prozent in den USA, 6 bis 7 Prozent in Westeuropa und 10 bis 12 Prozent in Asia/Pacific.