IFPI hat in der Schweiz bereits 800 MP3-Sünder gebüsst
Die Schweizer Abteilung der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) ist bereits gegen 1200 bis 1300 Privatpersonen vorgegangen, die illegal MP3s heruntergeladen haben. 800 dieser Fälle wurden dabei aussergerichtlich in einem Vergleich beigelegt. Dies berichtete die NZZ gestern Sonntag.
IFPI Schweiz sucht mit einer speziellen Anti-Piraterie-Software das Netz nach Bewegungen rund um MP3-Daten ab. Lädt ein User illegal einen Song auf seinen Computer, notiert sich das Programm nicht nur den heruntergeladenen Song, sondern speichert auch gleich noch die IP-Adresse des Ziel-Computers und den Namen seines Service-Providers. Anschliessend meldet sich die IFPI beim User und schlägt ihm einen Vergleich vor: 1 Franken pro illegal angeschafften Titel respektive 50 Franken pro Titel, wenn der User seine Daten zusätzlich noch anderen Nutzern zur Verfügung stellt. Nicht einberechnet sind in diesen Beträgen jedoch die Rechtskosten, die mit 300 bis 4000 Franken arg zu Buche schlagen können.
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