IFPI warnt vor Raubkopierer-Wurm

Uhr | Aktualisiert
Sicherheitsanbieter wie F-Secure haben für die neueste Variante des Sober-Wurms die höchste Alarmstufe ausgerufen. "Das ist der grösste Virenausbruch in diesem Jahr – bis jetzt", so etwa F-Secure CFO Mikko Hyppönen. Das Virus kann sich so stark verbreiten, weil der Wurm als gefälschte Warnung des FBI, CIA oder Bundeskriminalamts daherkommt und Empfänger mit der Betreffzeile "Sie besitzen Raubkopien" zum öffnen bewegt.
So weist der Verband der Schweizer Musikwirtschaft (IFPI) denn auch laut persoenlich.com auf das Virus hin und warnt alle Schweizer Internetuser, diese E-Mails zu öffnen. Raubkopierer, die eine Klage der Musikwirtschaft fürchten müssen, bekommen die Schreiben ausschliesslich per Post zugestellt, so IFPI.
Erst letzte Woche hatte IFPI angekündigt, dass mit der Initiative "Game Over" in der Schweiz ab sofort hart gegen Tauchbörsennutzer vorgegangen werden soll. Warum aber IFPI mit ihrem geplanten Vorgehen auf Schwierigkeiten stossen könnte und was sich IFPI erhofft, lesen Sie in der heute erschienenen Netzwoche 43.