Informa Telecoms & Media: Smartphones und Services werden die Zukunft des Handymarkts bestimmen

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von vbo@netzwoche.ch
Gemäss dem neuesten Future Mobile Handsets Report der Informa Telecoms & Media soll der globale Umsatz aus dem Verkauf von Mobiltelefonen von 2007 bis 2013 jährlich um durchschnittlich 6,8 Prozent steigen und Ende 2013 die Grenze von 200 Milliarden US-Dollar überschritten haben. Der Grossteil davon (etwa 60 Prozent) wird dabei auf die stark wachsenden Märkte wie Brasilien, Russland, Indien, China und auch Afrika entfallen. In den kommenden fünf Jahren wird der Wachstumsunterschied zwischen den ungesättigten und den gesättigten Märkten deutlich zunehmen. Die Letzteren werden nur noch ein durchschnittliches jährliches Wachstum von geschätzten zwei Prozent verzeichnen können. In Nordamerika wird sogar nur ein Prozent Wachstum erwartet, während es in Japan voraussichtlich nur noch 0,5 Prozent sein werden. Hinsichtlich der derzeitigen Finanzkrise ist sogar eine negative Entwicklung nach 2009 nicht ausgeschlossen. Die Smartphones bergen hierbei noch das grösste Potenzial. In Nordamerika , Westeuropa und Japan dürfte mehr als 55 Prozent des Umsatzes in Zukunft mit Smartphones gemacht werden. Eine Entwicklung, die sich zunehmend negativ auf den Nicht-Smartphone-Markt auswirken wird. Um die Umsätze zu stützen, müssten die Handyhersteller auf zusätzliche Alternativen setzen, indem sie ihre Geräte beispielsweise mit bestimmten Services verbinden. Hersteller wie Nokia, Apple, und Sony Ericsson verfolgen diesen Trend bereits heute und bieten hauseigene Services für ihre Geräte an. Der Kampf um Marktanteile wird den in Zukunft auch vermehrt über die Software und weniger über die Hardware ausgetragen werden, meint Informa Telecoms & Media.