Internetadressen reichen noch bis 2005
Nach Schätzungen der EU-Kommission reichen die verfügbaren neuen Internetadressen bloss noch bis 2005. Deshalb fordert die EU-Kommission einen europäischen Aktionsplan für die Einführung des sogenannten Internet-Protokoll Version 6 (IPv6). IPv4, die heute verbreitete Technologie, wurde in den 70er Jahren konzipiert und erlaubt etwas mehr als 4 Milliarden Adressen. Nicht genug, um in Zukunft jeder Person, die sich im Netz tummeln wird, eine eigene Adresse zu geben, meint die EU-Kommission. Zumal mit der Verfügbarkeit des mobilen Internets über 3G-Mobilfunk die Anzahl der benötigten IP-Adressen steil ansteigen wird. Verschärft wird diese Situation gemäss EU-Kommission durch die ungleiche Verteilung der Adressen: zwei Drittel würden von amerikanischen Institutionen beansprucht, wobei schon zwei Universitäten mehr Internetadressen hätten als die Volksrepublik China.
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