Inventx übernimmt Banking Solutions von T-Systems
Ende Juli wurde bekannt, dass T-Systems das Geschäft mit den bankenspezifischen Softwarelösungen Avaloq und Finnova abstossen will. Jetzt ging der Deal mit der neu gegründeten Inventx AG über die Bühne.
"Ich freue mich, dass alle Verantwortlichen dieser Lösung zugestimmt haben", sagt Hans Nagel, ehemaliger Banking-Chef bei T-Systems Schweiz und neuer geschäftsführender Partner der Inventx AG. Der Deal umfasst Verkauf, IT-Beratung, Implementierung, Services, die Übernahme der über 100 Mitarbeitenden, Kunden- und Lieferantenverträge sowie den Standort in Chur. Über Kaufpreis und Inhalt des Vertrags wurde Stillschweigen vereinbart, heisst es in der Pressemitteilung von T-Systems.
Der deutsche Telko-Riese gründete vor fünf Jahren in Chur das Banken-IT-Zentrum, schaffte es in den vergangenen Jahren aber nicht, gegen das Gespann Swisscom/Comit erfolgreich zu sein. T-Systems setzt wohl nicht zuletzt deshalb jetzt neue Schwerpunkte: "Das Geschäft mit bankenspezifischen Softwarelösungen gehört nicht mehr zu unseren Kernaktivitäten", erläutert Pierre Klatt, Managing Director bei T-Systems in der Schweiz.
Das Unternehmen will aber weiterhin im Outsourcinggeschäft mit Banken aktiv bleiben: «Wir haben uns im Bankingbereich zu einer konsequenten Ausrichtung unserer Angebote auf ausgelagerte, dynamische Informations-und Kommunikations-Plattformen entschlossen", so Klatt.
Finanzbranche übt Reaktion auf systemischen Cyberangriff
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Katze meistert jedes Rätsel
"Wir fokussieren uns auf die End-to-End-Integration von KI mit echtem praktischem Nutzen"
Probelauf für die E-ID
Bundesrat will teure IT-Alleingänge der Verwaltung stoppen
Abraxas – für die digitale Schweiz
"Souveränität bedeutet, Abhängigkeiten gezielt und kontrolliert einzugehen"
Falsche Banker und Polizisten machen Jagd auf Kontodaten