IP-Services werden nur geringfügig wachsen

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Eine gemeinsamen Studie der Telecom Media Networks-Gruppe von Cap Gemini Ernst & Young und Dresdner Kleinwort Wasserstein dämpft die Hoffnungen der Telco-Branche, durch Umsätze mittels IP-basierten Dienstleistungen ihre Bilanzen aufzubessern. Die Studie IP-Dienste in West-Europa kritisiert die oft viel zu hohen Umsatzprognosen vieler Analysten und Technologieanbieter für das erhoffte Big Business mit hochwertigen IP-Diensten. Cap Gemini Ernst & Young und Dresdner Kleinwort Wasserstein gehen davon aus, dass die Umsätze in Westeuropa bloss von derzeit 14 Milliarden Dollar jährlich auf 17,5 Milliarden in zwei Jahren wachsen werden. Dienste wie Voice-over-IP oder IP-Storage sollen demnach in den nächsten zwei Jahren nur moderat wachsen. Als Hauptgründe dafür sieht die Studie zum einen das Problem, die Echtzeit-Dienste (insbesondere Sprache) in der nötigen Qualität anbieten zu können und zum anderen die durch komplexe Netzwerke verursachten Kosten.