IT-Führungskräfte bewerten ihre Legacy-Systeme als zu gut

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Mit einer Marktstudie ist Bosshard & Partner der Frage nachgegangen, wie es um die Wertsteigerung von Legacy-Applikationen in der Schweizer Unternehmenspraxis steht. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich die Mehrheit der 101 Befragten mit der Legacy-Problematik auseinandersetzt. Interessanterweise gehen bei der Beurteilung der Zufriedenheit mit der Effizienz der Legacy-Entwicklung und -Wartung die Meinungen der externen IT-Berater und der internen Legacy-Verantwortlichen weit auseinander. Aus Beratersicht sind nur 30 Prozent zufrieden mit den Legacy-Entwicklungen ihrer betreuten Projekte, aus Unternehmenssicht sind aber 74 Prozent der Befragten zufrieden. Die Studienmacher vermuten, dass IT-Führungskräfte ihre Legacy-Systeme als zu gut bewerten.
Die Mehrheit der Befragten sieht im Streben nach "mehr IT-Effizienz" das Hauptmotiv, Massnahmen zur Legacy-Wertsteigerung einzuleiten. Das Erzielen von "mehr Business Value" wird als weniger dringlich eingestuft.
Bei fast allen Befragten sind Projekte zur Legacy-Wertsteigerung geplant oder bereits umgesetzt. Die Verantwortung für die Legacy-Wertsteigerung liegt dabei mehrheitlich bei der zentralen IT-Abteilung.