IT-Sterben auch an der Goldküste

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Die turbulenten Zeiten in der IT-Welt gehen auch an Websemantix AG nicht spurlos vorbei. Mit diesem einleitenden Satz überbringt der Küsnachter Softwarehersteller Websemantix die bittere Nachricht: Das Unternehmen befindet sich knapp ein Jahr nach dem Start in Liquidation. Die Krise habe sich bereits anfangs August abgezeichnet, erklärte CFO Marc Stöckli gegenüber dem Netzticker, als eine weitere Finanzierungszusage von bisherigen Investoren auf dem Tisch lag. Die daran geknüpften Bedingungen hätten zum Split in der Geschäftsleitung zwischen CEO Bernd Gottwald und CMO Hayri Can Bulman auf der einen Seite und CTO Volker Dietzel und CFO Marc Stöckli geführt. Nun hat Websemantix die Rechte an der entwickelten Software (der Websemantix Service Broker) an eine Firma namens NBN AG aus Lachen SZ verkauft. Über den Kaufpreis wollte Stöckli nichts genaueres aussagen, nur so viel: Es ist ein guter Preis, kein Ausverkaufspreis. Am Sitz von NBN konnte leider niemand für eine Stellungnahme erreicht werden. Stöckli und Dietzel wollen mit einem grossen teil des Websemantix-Entwicklungsteams eine neue Gesellschaft aufbauen. Genaueres wollen sie erst im Verlauf des Novembers bekanntgeben.