IT-Unternehmen investieren am meisten in Entwicklung und Forschung

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Zwei Drittel aller Investitionen für Forschung und Entwicklung (F&E) weltweit fliessen in den IT und Elektronik-, den Gesundheits- und den Automobilsektor. Am weltweit innovationsfreudigsten erwies sich die IT- & Elektronikindustrie, in die 26 Prozent aller privatwirtschaftlichen F&E-Investitionen flossen. In der Schweiz sind der Gesundheits- und Chemiesektor führend. Dies das Resultat der Studie "Global Innovation 1'000" des Technologieberatungsunternehmens Booz Allen Hamilton.
Unterdurchschnittlich ist das Wachstum der F&E-Investitionen bei europäischen Unternehmen. Es liegt bei 2,3 Prozent für den Zeitraum 2000 bis 2005 im Vergleich zu über 5 Prozent für die USA. Dies liegt gemäss Booz Allen Hamilton vor allem an der relativ geringen Dichte von forschungsintensiven Industrien wie IT und High-Tech in Europa.
Die durchschnittlichen Ausgaben der Unternehmen für Innovationen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Investierten Unternehmen vor fünf Jahren noch im Schnitt 4,09 Prozent ihres Umsatzes in F&E, so lag dieser Wert 2005 bei 3,84 Prozent. Den Grund sieht Booz Allen Hamilton unter anderem in der Verlagerung von F&E-Aktivitäten in die Wachstumsmärkte China und Indien.