Java wird immer anfälliger für Malware
Die G-Data Software AG hat das vermehrte Ausnutzen von Java-Sicherheitslücken durch Malware-Verbreiter beobachtet. Stellten PDF-Lücken bisher die grösste Bedrohung dar, verlagert sich das Problem nun zunehmend zu Java.
Onlinekriminelle haben für die Verbreitung von Schadcode stärker als in den vergangenen Monaten auf Java-Sicherheitslücken gesetzt - so das Ergebnis von G-Data für die Analyse des Monats Oktober.
Der Leiter der G-Data-Security-Labs Ralf Benzmüller sieht vor allem Anwender in Gefahr, die ihre Java-Version nicht auf dem aktuellsten Stand halten.
Mögliche Gründe für die aktuelle Dominanz von Angriffen auf Java sieht das Unternehmen in den Sicherheitslücken in Java. Diese bieten den Tätern technisch viel Potenzial. Die Herstellung und Verbreitung von Schadcode sei im Vergleich zu anderen Infektionsformen deutlich einfacher.
Die Warnmeldungen der vergangenen Monate zum Thema PDF-Lücken haben zu einer gestiegenen Sensibilisierung geführt, so G-Data. Die Hersteller der PDF-Reader haben verschiedene Sicherheitsupdates durchgeführt.
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