Kein Java mehr für Windows ab 2004

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Microsoft wird den Support von Java in seiner Windows-Plattform ab 2004 einstellen. Dies hat der Softwareriese gestern bekannt gegeben. Als Grund für diesen Entscheid gab Microsoft Sicherheitsprobleme mit der Java-Plattform an. Sollten Sicherheitslecks gefunden werden oder sonstige Schwachstellen auftreten, könne Microsoft nichts dagegen unternehmen. Die Gates-Company bezieht sich mit dieser Begründung auf ein Vergleich in einem Streit mit Java-Erfinderin Sun Microsystems: Sun hatte erfolgreich durchsetzen können, dass Microsoft Java nicht nach belieben abändern dürfe. Diese bekannte Microsoft-Praxis hatte zu Inkompatibilität von Java auf Windows zur offiziellen Java-Version geführt. Zwar fehlt eine Java-Engine schon in Windows XP, doch Microsoft hat angekündigt, diese – in einer alten Version - mit dem für Sommer erwarteten Service Pack 1 nachzuliefern. Erzrivale Sun sieht hinter den Java-Entscheiden rein politische Manöver: Die Absage an Java nach 2004 soll Programmierer von Suns Sprache abschrecken, während die Nachrüstung von Java für Windows XP den Verlauf des Antitrust-Verfahrens beeinflussen soll – schliesslich werden heute vor Gericht zum letzten Mal die Massnahmen gegen Microsoft vorgetragen.