Keine Apple-Präsenz an Macworld-Expos?

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So hatte es sich der amerikanische IT-Verlag IDG kaum vorgestellt: Nach einem sechsjährigen Intermezzo in New York soll die nächstjährige Macworld-Expo die letzte im Big Apple sein. 2004 würde der Event zum ersten Mal seit 1997 wieder in Boston statt finden. Doch IDG hatte die Rechnung ohne die Diva gemacht: Gegenüber IDGs Macintosh-Newsdienst MacCentral erklärte Apple vergangenen Donnerstag, das Unternehmen werde auf der Expo 2003 und später in Boston nicht dabei sein: Wenn IDG nicht mehr in New York investiert, müssen wir unsere Teilnahme an der Macworld New York 2003 überdenken, erklärte Apple. Die Teilnahme an der zweiten grossen IDG-Macintosh-Messe Januars in San Francisco stellte Apple jedoch ausdrücklich nicht in Frage. Die plötzliche Absage kam für die Veranstalterin IDG World Expo überraschend: Man habe während des Evaluationsprozesses für den zukünftigen Standort Apple laufend auf dem neuesten Stand gehalten. Trotz der Absage des Hauptausstellers will IDG am neuen Konzept festhalten, teilte IDG World Expo mit: Sollte sich Apple aus uns unbekannten Gründen entscheiden nicht teilzunehmen, starten wir eben mit 250 Ausstellern statt 251. Vergangenen Samstag scheinen sich die Fronten nun verhärtet zu haben. In einem Interview mit MacCentral erwog der Präsident von IDG World Expo Charlie Greco die Verbannung Apples von der Macworld San Francisco. Die Diskriminierung von Apple-Kunden an der US-Ostküste sei nicht fair, Apple betreibe auf diese Weise Rosinenpicken. Mittlerweile haben sich auch der Bürgermeister von Boston und Massachussetts Senator John Kerry zur Schlichtung anerboten. Vorerst ist aber eine Telefonkonferenz der beiden Streitparteienfür heute Morgen geplant.