Klagewelle gegen Microsoft wegen Windows XP
Microsoft, seit 1998 wegen der Integration des Browsers Internet-Explorer in die MS-Betriebssysteme in juristischen Auseinandersetzungen wegen Missachtung des US-Kartellgesetzes involviert, setzt beim neuen Betriebssystem Windows XP auf dieselbe umstrittene Strategie. Nun hat die Entscheidung von Microsoft, das Betriebssystem Windows XP mit neuen Software-Programmen zu verknüpfen, die das Abonnement von Internet-Diensten unterstützen, den Widerspruch der Generalstaatsanwälte der beiden Bundesstaaten Iowa und Connecticut erregt. Diese äusserten ernsthafte Bedenken gegen das neue Betriebssystem des Softwarekonzerns. Gegen die monopolisierende Geschäftspolitik von Microsoft klagen nun insgesamt 19 US-Bundesstaaten. Im Sommer 2000 hatte US-Bezirksrichter Thomas Penfield Jackson entschieden, Microsoft habe seine Monopolstellung beim Windows-Betriebssystem missbraucht, um den Vertrieb des Explorers zu fördern. Microsoft hat aber gegen das Urteil Berufung eingelegt, so dass noch keine definitive Entscheidung vorliegt. Windows XP soll am 25. Oktober auf den Markt kommen.
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