Kofi Annan: UN kann Rolle des ICANN nicht übernehmen
Zum gestrigen Beginn des Informationsweltgipfels in Tunis forderte UN-Generalsekretär Kofi Annan dazu auf, für alle Menschen einen besseren Zugang zum Internet zu schaffen. Noch immer hätten zu wenig Menschen in aller Welt Zugang zu den neuen Technologien, kritisierte Annan. Der Gipfel müsse dazu beitragen, Entwicklung und Frieden weltweit zu fördern. Dies sei wichtig für die Entwicklung der armen Länder.
Er äusserte sich auch zum Streit zwischen den USA und der restlichen Welt um die Aufsicht über das Internet. Die UN könne als politische Organisation keinesfalls die Rolle der ICANN übernehmen, erklärte er. Dies hatten einige Schwellen- und Entwicklungsländer gefordert. Nach dem gestern getroffenen Kompromiss zwischen den USA, der EU und weiteren Ländern soll nun Annan weitere Verhandlungen, speziell darüber, wie das beschlossene Internet Governance Forum aussehen soll anschieben. Ein erstes Treffen soll im zweiten Quartal 2006 in Griechenland stattfinden.
Durch diese Kompromisslösung konnte das Scheitern des Gipfels verhindert werden. Am ersten Weltgipfel 2003 in Genf wurde ein Aktionsplan verabschiedet, wie die digitale Kluft zwischen armen und reichen Ländern bekämpft werden kann. In Tunis steht nun die Umsetzung des Genfer Aktionsplanes sowie die Weiterarbeit an den Themen der "Internet Governance" sowie der Finanzierungsmechanismen zur Überbrückung des Digitalen Grabens im Zentrum.
Er äusserte sich auch zum Streit zwischen den USA und der restlichen Welt um die Aufsicht über das Internet. Die UN könne als politische Organisation keinesfalls die Rolle der ICANN übernehmen, erklärte er. Dies hatten einige Schwellen- und Entwicklungsländer gefordert. Nach dem gestern getroffenen Kompromiss zwischen den USA, der EU und weiteren Ländern soll nun Annan weitere Verhandlungen, speziell darüber, wie das beschlossene Internet Governance Forum aussehen soll anschieben. Ein erstes Treffen soll im zweiten Quartal 2006 in Griechenland stattfinden.
Durch diese Kompromisslösung konnte das Scheitern des Gipfels verhindert werden. Am ersten Weltgipfel 2003 in Genf wurde ein Aktionsplan verabschiedet, wie die digitale Kluft zwischen armen und reichen Ländern bekämpft werden kann. In Tunis steht nun die Umsetzung des Genfer Aktionsplanes sowie die Weiterarbeit an den Themen der "Internet Governance" sowie der Finanzierungsmechanismen zur Überbrückung des Digitalen Grabens im Zentrum.
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