Kommt jetzt der V-Commerce-Hype?

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Nach E- und M-Commerce wird jetzt der V-Commerce Hype geschürt. Gemäss Christoph Pfeiffer, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der auf Voiceportaldiensten spezialisierten Firma Clarity aus Bad Homburg, soll der Markt für Voice Commerce (V-Commerce) in wenigen Jahren grösser sein als die Märkte für Electronic und Mobile Commerce zusammen. Für Pfeiffer ist (fast zwangsläufig) klar, dass Handy und Telefon dem Internet den Rang ablaufen werden: Immer mehr Menschen werden den Komfort entdecken, einfach eine Telefonnummer anzurufen und dort Informationen recherchieren oder Transaktionen durchführen zu lassen. Das Spektrum reicht von der Lebensmittelbestellung beim Supermarkt über Freizeitberater, die wissen, wo was los ist und auch gleich die Eintrittskarten dazu besorgen, bis hin zur Planung einer Urlaubsreise. Studien von Marktforschern scheinen Pfeiffer Recht zu geben. So prognostiziert Forrester für das weltweite Marktvolumen für V-Commerce auf rund 450 Milliarden Euro im Jahr 2003. Gemäss Frost & Sullivan soll der Markt für Sprachportaldienste in den nächsten Jahren massiv wachsen. Im Jahr 2000 betrug der weltweite Umsatz ganze 11,6 Millionen Dollar. Laut Prognose werden es 2007 knapp 40 Milliarden US-Dollar sein. Wie aktuelle Erfahrungen im WAP-Bereich zeigen, sind solche Prognosen immer mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen.