Konrad Zuse: ETH Zürich sucht Zeitzeugen
Die ETH sucht nach Zeitzeugen, welche die Rechenlocher Z9/M9 von Konrad Zuse noch selbst bedient haben.
Weltweit soll nur noch ein einziger Rechenlocher M9/Z9 der Zuse KG existieren, wie die ETH Zürich mitteilt. Er wurde 1953 für die Schweizer Niederlassung von Remington Rand gebaut und befindet sich heute im Depot der Sammlung des Berner Museums für Kommunikation. Der Rechenlocher besitzt für die Hochschule historische Bedeutung. Für die ETH Grund genug, die bereits publizierte Festschrift zum 100. Geburtstag von Konrad Zuse in einer zweiten Auflage zu aktualisieren.
Die akutalisierte Auflage der Zuse-Festschrift soll auser einem Bild, erstmals auch fünf Zeichnungen zur M9 abbilden. Die Neuauflage ist um einen umfangreichen Zeitzeugenbericht von Prof. Urs Hochstrasser ergänzt worden. Hochstrasser soll einer der Hauptbenutzer der legendären Z4 gewesen sein. Die Z4 wurde für Berechnungen zur Staumauer Grande Dixence und für Flatterrechnungen für das Düsenflugzeug P16 verwendet.
Das Textarchiv der Zuse KG gilt als verschollen. Bei der BBC, heute ABB, welche die Zuse KG 1964 übernommen hatte, sind keine Unterlagen mehr vorhanden. Darum sucht die ETH nun nach weiteren Zeitzeugen der Rechenmaschinen Z4, M9/Z9 und ERMETH.
Ransomware-Gruppe nutzt Cisco-Lücke seit Januar aus
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
UBS vollendet Migration der Credit-Suisse-Kunden
SDEA gewinnt Award für Nachhaltigkeits-Plattform
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Nvidia präsentiert Datacenter-CPU Vera und KI-Plattform Nemoclaw
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein