Kostenargument ist Hauptgrund für Outsourcing
Die unbeständige Wirtschaftslage fördert IT-Auslagerungsaktivitäten der Unternehmen. Gemäss einer aktuellen Studie des Beraters Cap Gemini Ernst & Young gaben 88 Prozent der befragten Unternehmen an, in den letzten fünf Jahren Teile ihrer IT-Funktionen ausgelagert zu haben. Wiederum 80 davon wollen diese Aktivitäten in den nächsten drei Jahren auf gleichbleibendem oder sogar steigendem Niveau fortsetzen. Für die Untersuchung wurden weltweit 60 Führungskräfte auf Geschäftsleitungsebene von Grossunternehmen mit jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar Umsatz befragt. Besonders hoch sei die Outsourcing-Bereitschaft bei Unternehmen in volatilen Märkten, etwa Finanzdienstleistungen, Energie und Telekommunikation. Neben dem Kostenargument wird von 60 Prozent der efragten als wichtigste Motivation für die IT-Auslagerung eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft angegeben. 45 Prozent erhoffen sich davon mehr Flexibilität. Am häufigsten sind Unternehmen bereit, die Anwendungsentwicklung an einen externen Dienstleister zu übertragen (53 Prozent), gefolgt von einer Auslagerung der IT-Infrastruktur (48). Auf den weiteren Plätzen folgen Gehaltsabrechnung (38 Prozent) sowie IT Help Desk (35).
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