KPNQwest-Abschaltung: Wird der Traffic behindert?
Nachdem am Dienstag das definitive Aus den Ebone, den Backbone des pan-europäischen Netzwerks von KPNQwest, ereilte, warten Kunden und User gebannt auf die Auswirkungen. Mehrere Stimmen haben vor massiven Problemen für das europäische Internet gewarnt, da teilweise bis zur Hälfte des kontinentalen Internetverkehrs durch den Ebone gelenkt worden sei. Frühere Meldungen über bereits stattfindenden Datenverlust aufgrund der KPNQwest-Pleite haben sich allerdings nicht bestätigen lassen. Seit Bekanntwerden der Problematik hatten andere Carrier nun etwas Zeit, um alternative Routen einzurichten.
Trotzdem, in der Schweiz warnt zum Beispiel der Westschweizer Provider VTX seine Kunden auf der Homepage vor Engpässen und Verlangsamungen im Internet-Traffic. Eine Verbesserung der Situation erwarte man frühestens ab Freitag. Etwas weniger aufgeregt reagieren andere: Bei Cable & Wireless Schweiz rechnet man gemäss Auskunft von Marcom-Manager Oliver Bergmann nicht mit grösseren Problemen. VTX selber, so Michael Schnegg von der VTX-Medienstelle, verspüre derzeit eine gewisse Latenz im Internet. Die Schweiz habe allerdings den Vorteil gegenüber Deutschland und Frankreich, dass mit dem Engagement von Via Networks eine Lösung für die lokalen KPNQwest-Dienste gefunden werden konnte. VTX hat nach Angaben der Zweigstelle Wallisellen inzwischen seinen Bedarf an zusätzlicher Bandbreite über andere Carrier abgebaut.
Umfrage von Red Hat
Nur 4 von 10 Schweizer CIOs kennen ihre Software-Lieferkette wirklich
Uhr
Digital Sovereignty Report 2026
So sehen CISOs die digitale Souveränität
Uhr
Vor Börsengang
Update: Anthropic nennt Zahlen zu seinen Investitionsverpflichtungen
Uhr
Personalumbau im Zuge von KI-Investitionen
Microsoft will 60'000 Mitarbeitende mit Abfindungen zum Austritt bewegen
Uhr
Genre-Hopping einer Internet-Ikone
Nyan Cat mal anders
Uhr
CNO Panel 2026
Warum wir Sinnhorizonte besser verstehen sollten
Uhr
KI-Sichtbarkeit
Diese Schweizer Hochschulen empfiehlt KI am häufigsten
Uhr
Agent Guard
Exeon-Lösung erkennt auffälliges Verhalten von KI-Agenten
Uhr
Fachbeitrag von Swisscom
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Uhr
Neue Geräte von Apple
Apple setzt mit neuem Macbook Pro auf lokale KI
Uhr