Kreditkartenbetrug beeinflusst E-Commerce

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Der wachsende Kreditkartenbetrug gefährdet vor allem Unternehmen, die ihre Produkte nur im Internet anbieten. Dies das Fazit des Pago-Report 2005. Setzen Betrüger nämlich gestohlene oder manipulierte Kreditkartendaten ein, verliert der Händler durch so genannte Chargebacks sein Geld. Chargebacks sind Beträge auf einer Abrechnung, die ein Besitzer einer Kreditkarte nicht ausgelöst hat. Händler sind verpflichtet, dem Geschädigten diesen Betrag zurückzuzahlen. Die Chargeback-Quote liegt im europäischen Onlinehandel bei 0,83 Prozent. Der Anteil der Chargebacks, die wegen manipulierter Kreditkartendaten entstanden sind, ist von gut 4 Prozent (2003) auf deutlich über 7 Prozent (2004) gestiegen. Die Autoren machen dafür den wachsenden organisierten Kreditkartenbetrug verantwortlich. Negativ wirkt sich zudem die Relation zwischen der Chargeback-Quote und dem Warenkorbwert aus. Während bei einem Einkaufswert von weniger als 10 Euro die Chargeback-Quote bei 0,28 Prozent liegt, entsteht bei Warenkörben mit einem Wert von mehr als 500 Euro in 3,71 Prozent der Fälle ein Chargeback.
Für seinen Report hat Pago, ein internationaler Acquiring & Payment Service Provider, 20 Millionen Online-Käufe statistisch ausgewertet.