Krise bei der SBB wegen Verzögerungen bei Outsourcing-Projekt mit Swisscom IT Services
Der Outsourcing-Auftrag, den Swisscom IT Services letzten Herbst von der SBB erhalten hat, scheint im Chaos zu versinken. Wie die Sonntagszeitung berichtet, soll am kommenden Mittwoch – bereits das vierte Mal innerhalb von vier Wochen - ein Krisentreffen auf höchster Ebene stattfinden.
Swisscom IT Services sei es bisher nicht gelungen, bei der SBB die neue Serverplattform für die Desktopcomputer von rund 16'000 Angestellten in Betrieb zu nehmen, so die Sonntagszeitung. Der ursprünglich für den 1. April vorgesehene Start wurde bereits dreimal verschoben, zuletzt auf den 15. November. Jetzt sei auch dieser Termin geplatzt. Für die SBB sei ein weiterer Aufschub höchst problematisch, da auf den 10. Dezember der Fahrplanwechsel ansteht. Läuft hier etwas schief, ist unter Umständen die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs gefährdet.
Wie die Sonntagszeitung argumentiert, rächt sich nun, dass Swisscom IT Services zu knapp kalkuliert habe, um im Herbst 2005 den Outsourcing-Auftrag, der vorher T-Systems innehatte, zu erhalten. Bereits im ersten Halbjahr 2006 hat Swisscom Rückstellungen von 49 Millionen Franken für "Vertragsrisiken im Projektgeschäft" vornehmen müssen. Der Grossteil davon entfalle auf den SBB-Auftrag, so die Sonntagszeitung.
Swisscom IT Services sei es bisher nicht gelungen, bei der SBB die neue Serverplattform für die Desktopcomputer von rund 16'000 Angestellten in Betrieb zu nehmen, so die Sonntagszeitung. Der ursprünglich für den 1. April vorgesehene Start wurde bereits dreimal verschoben, zuletzt auf den 15. November. Jetzt sei auch dieser Termin geplatzt. Für die SBB sei ein weiterer Aufschub höchst problematisch, da auf den 10. Dezember der Fahrplanwechsel ansteht. Läuft hier etwas schief, ist unter Umständen die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs gefährdet.
Wie die Sonntagszeitung argumentiert, rächt sich nun, dass Swisscom IT Services zu knapp kalkuliert habe, um im Herbst 2005 den Outsourcing-Auftrag, der vorher T-Systems innehatte, zu erhalten. Bereits im ersten Halbjahr 2006 hat Swisscom Rückstellungen von 49 Millionen Franken für "Vertragsrisiken im Projektgeschäft" vornehmen müssen. Der Grossteil davon entfalle auf den SBB-Auftrag, so die Sonntagszeitung.
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