La Ola: Die Entlassungswelle geht weiter

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Nach Hewlett-Packard, Compaq, Dell und Intel ist nun der japanische Computer- und Chipproduzent Fujitsu an der Reihe: Ganze 16 400 Stellen weltweit will der Gigant streichen, wie das Unternehmen heute Montag bekannt gegeben hat. Dies entspricht über 10 Prozent aller Beschäftigten. Gemäss einem Artikel der japanischen Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun von Sonntag will Fujitsu dazu ganze Fertigungsstätten im Ausland schliessen. In den sauren Apfel beissen werden nach Angaben des Blattes vor allem die US-amerikanischen und asiatischen Mitarbeiter müssen: In Japan sei die Streichung von nur 3000 Stellen geplant. Fujitsu hatte Ende Juli einen Verlust von 1,83 Milliarden Dollar für das laufende Geschäftsjahr in Aussicht gestellt, nachdem das letzte Quartal mit einem Verlust von 351 Millionen Dollar geendet hatte. Die grösste Schuld am schlechten Ergebnis trägt der Halbleiterbereich, welcher unter der weltweit flauen Chip-Nachfrage leidet. Ebenfalls mit einer schlechten Nachricht musste Dell aufwarten: Für das laufende dritte Quartal rechnet der Computerhersteller mit einem Umsatzrückgang von fünf Prozent. Das Unternehmen beschloss das zweite Quartal 2001 mit einem Verlust von 101 Millionen Dollar auf Grund von einmaligen Restrukturierungskosten in der Höhe von 742 Millionen Dollar.