Liechtensteinische Landesbank: "Migration auf Avaloq geglückt"
Die LLB-Gruppe schafft Synergiepotenziale durch eine gemeinsame IT-Plattform.
Im Juli 2008 hatte die Liechtensteinische Landesbank die Umstellung auf Avaloq angekündigt. "Die Einführung von Avaloq ist auf den 1. Januar 2011 geplant", hiess es damals im Netzticker. Der Terminplan konnte eingehalten werden - die Bank hat vor wenigen Stunden die erfolgreiche Migration per Anfang 2011 vermeldet.
Das Projekt sei "vor etwas zwei Jahren" in Angriff genommen worden, schreibt Avaloq. Innerhalb der LLB-Gruppe standen damals noch verschiedene Bankensysteme im Einsatz. Nachdem die Bank Linth LLB AG, die das Avaloq Banking System bereits seit 2004 einsetzt, Anfang 2010 erfolgreich auf die gemeinsame Plattform gewechselt hatte, folgten nun auch die Liechtensteinische Landesbank AG sowie die LLB (Schweiz) AG.
"Mit der planmässigen Einführung und dem gemeinsamen Betrieb von Avaloq 3.1 bei drei Banken setzen wir einen wichtigen Schritt für die Zukunft unserer Gruppe", so Gruppenleitungsmitglied Kurt Mäder.
Wachstumsstrategie
Die Entscheidung für eine Standardlösung stehe im Zeichen der Wachstumsstrategie der LLB-Gruppe. Diese besteht neben der Festigung des Heimmarktes Liechtenstein und dem Ausbau der Aktivitäten in der Schweiz in der Erschliessung neuer Märkte.
Auch die die operativen Prozesse wurden im Projektverlauf überprüft. Darauf aufbauend sollen künftig bestimmte gruppenweite Dienste zu Kompetenzzentren zusammengefasst werden.
Die Einführung von Avaloq stellt das bislang grösste IT-Projekt der LLB dar. Involviert waren rund 400 Personen. Hauptprojektpartner sind Avaloq Evolution und Monex.
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