Lucent und Oracle mit flauen Zahlen

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Der bereits jetzt stark angeschlagene Telekommunikationsausrüster Lucent befürchtet für das laufende erste Quartal 2002 wesentlich höhere Verluste als dies Analysten erwarten. Statt den vorausgesagten 17 Cents pro Aktie sollen die Verluste gemäss Lucent zwischen 23 und 25 Cent pro Aktie liegen. Dies sind insgesamt 3,1 Milliarden Dollar bzw. 3,45 Milliarden Dollar. Bereits im vergangenen Quartal hatte das Unternehmen einen Verlust von 8,8 Milliarden Dollar hinnehmen müssen. Dennoch gibt sich Lucent weiterhin optimistisch und rechnet damit, dass mit diesem Quartal die Talsohle erreicht ist und bereits im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnzone wieder erreicht werden wird. Auch Oracle ist der Meinung, mit dem am 30. November beendeten Quartal die Talsohle erreicht zu haben. Dabei musste der Datenbankspezialist im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 einen Gewinnrückgang von 12 Prozent von 622,8 Millionen Dollar in der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 549,5 Millionen Dollar melden. Mit 10 Prozent pro Aktie entspricht das den eigenen Prognosen. Der Umsatz ging vom 2,7 Milliarden Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit auf 2,4 Milliarden Dollar zurück.