Massenentlassung bei KPN

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KPN, Den Haag, teilte heute mit, dass sie demnächst 4800 Stellen abbauen werde. Die Verträge mit 2000 Arbeitnehmern, die nur auf Zeit für KPN arbeiteten, sind bereits im Juni beendet worden. Mit den Gewerkschaften werde über einen neuen Sozialplan verhandelt, heisst es. Frühere Vorstellungen, wonach die meisten der jetzt Betroffenen innerhalb des Konzerns eine andere Arbeit finden könnten, hätten sich nicht bestätigt. Durch diese Massnahme sollen dem stark verschuldeten niederländischen Telekomkonzern 700 Millionen Euro an Kosten jährlich eingespart werden. Die Stellen sollen kurzfristig, bereits bis 2002 abgebaut werden. Am härtesten davon betroffen sind der Fixed Network Services Bereich mit 2600 Stellen, Distribution Outlets mit 750 und die KPN Zentrale mit 550 Mitarbeitern.