Mehr Attacken, weniger Sicherheits-Fälle
Die Zahl der sicherheitsrelevanten Ereignisse ist im ersten Halbjahr 2003 leicht zurückgegangen. Sie sank von 160,5 Millionen im ersten auf 136,5 Millionen Fälle im zweiten Quartal. Gestiegen ist hingegen der Anteil bestätigter Attacken, nämlich um 13,7 Prozent. Dies das Ergebnis des vierteljährlichen Sicherheitsberichts für das Internet, welche vom Unternehmen Internet Security Systems (ISS) gestern in Atlanta publiziert wurde. Ebenfalls zugenommen haben die Sicherheitslecks in Hard- und Software, nämlich um 20 Prozent auf 727, wovon 209 mit dem Risiko-Level „high“einzustufen sind. Den Sicherheitslöchern stehen 654 aufgespürte Würmer und hybride Gefahren gegenüber, womit sich Schwachstellen und Angriffsmethoden zahlenmässig annähern. Bei den Angriffszielen sind, obwohl Tendenz abnehmend, die FTP- und HTTP-Ports nach wie vor am beliebtesten. Am häufigsten attackiert wurden Port 80 (45,54 Prozent), Port 137 (20,22 Prozent) sowie Port 1434 (13,68 Prozent).
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