Mehrheit an search.ch geht von der Post an Tamedia
Die Post beabsichtigt, ihre Mehrheit am Online-Portal search.ch an Tamedia zu verkaufen. So ist geplant, dass Tamedia von der Post 75 Prozent an der Räber Information Management GmbH übernimmt, die das Online-Portal search.ch betreibt. Das Portal wurde 1995 gegründet und beschäftigt 37 Mitarbeitende. Laut den beglaubigten Zahlen von Wemf NET-Audit erreicht das Suchportal in der Schweiz rund 2'512'000 Unique Clients. Damit ist search.ch nach Bluewin die am zweithäufigsten besuchte Website der Schweiz. Obwohl sich das Internet-Portal seit der Übernahme durch die Schweizerische Post erfreulich entwickelte und seine Dienstleistungen mit neuen Suchfunktionen, Landkarten und einem elektronischen Telefonbuch fortlaufend erweiterte, gab es laut Medienmitteilung mit dem Kerngeschäft der Post nur begrenzt Synergien. Die Post bleibt jedoch mit 25 Prozent weiterhin an search.ch beteiligt, und auch die operative Leitung des Suchportals verbleibt beim bisherigen Management.
Im Gegenzug wollen die Medienhäuser NZZ-Gruppe und Tamedia die Frühzustellungen ihrer Zeitungen und Zeitschriften an die Schweizerische Post übertragen. Damit wollen sich die Medienhäuser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während unter der Leitung der Post eine leistungsfähige Frühzustell-Organisation für die Deutschschweiz entstehen soll. So lautet eine Absichtserklärung, welche die Post, die NZZ-Gruppe und Tamedia am 26. September unterzeichnet haben. Die erwähnten Transaktionen erfolgen unter Vorbehalt der Zustimmung der Entscheidungsgremien der beteiligten Unternehmen. Über den Kaufpreis der Transaktionen wurde Stillschweigen vereinbart.
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