Merkwürdig: Tablet-PC für Christen
In unserer Rubrik Merkwürdig verlinken wir Kurioses und Interessantes aus dem ICT-Universum
[1] "Collector_king" hat genug. Genug Spiele, um damit knapp eine Million Euro zu verdienen. Der namenlose Sammler hat nämlich über Ebay rund 7000 Spiele von verschiedenen Konsolensystemen und damit möglicherweise die weltweit grösste Videospielsammlung verkauft. Der glückliche, noch unbekannte Käufer, bekommt die meisten Spiele in perfektem Zustand, viele in Originalverpackung.
[2] Wer im Multiplayermodus des Shooters Max Payne 3 betrügt, bekommt statt einer Strafe etwas ganz anderes. Betreiber Rockstar Games verschiebt nämlich alle mutmasslichen Betrüger auf eigene Server, statt sie für immer aus dem Spiel zu verbannen. Dort können sie weiterhin spielen, aber nicht mehr das Leaderbord hochklettern oder mit nicht-schummelnden Freunden spielen. Ob das der richtige Ansatz ist?
[3] Einen anderen kreativen Ansatz hat zumindest ein südafrikanischer Schafzüchter gewählt. Seine Schafe bekommen Handys. Jedes vierte Tier ist mit einem Gerät ausgerüstet, das beim Zücher einen Alarm auslöst, wenn das Tier losrennt. Das geschehe nämlich nur, wenn sich Diebe auf der Wiese befänden. Einen gemeinen Schaf-Raub konnte der kreative Züchter bereits verhindern.
[4] Christen in Amerika bekommen keine eigenen Handys, dafür aber bald ihren eigenen Tablet-PC. Das Edifi-Tablet punktet bei den Religiösen vor allem mit einer standardmässig ausgerüsteten Bibel-App in 27 Sprachen, dem Direktempfang einschlägiger christlicher Radiostationen und einem Browser, mit dem das Surfen im Internet "sicher für die ganze Familie" sei.
[5] Dass das Internet gefährlich ist, darin sind sich viele Christen in den USA einig. Die christliche US-Organisation "Morality in Media" hat nun einen ganz eigenen Ansatz gewählt, den "Dreck" im Internet zu bekämpfen. Nachdem sie bereits (erfolglos) die Sex-Domain .xxx bekämpft hat, will sie nun bei der ICANN gegen die beantragten gTLDs .sex, .porn und .adult Beschwerde einlegen. Dazu wird unter anderem ein Online-Formular zur Verfügung gestellt, mit dem sich ein vorformuliertes Protestschreiben an hochrangige US-Politiker senden lässt.
[6] Einen Protest der ganz anderen Art lancierte eine Anonymous-Untergruppe in Japan. Statt mit DdoS-Attacken und Youtube-Videos protestierten rund 80 Aktivisten letzte Woche, indem sie in einem Park in Tokyo Müll sammelten und sauber machten. Die Aktivisten wollen damit gegen die Verschärfung des japanischen Urheberrechts protestieren.
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