Microsoft: Juristischer Kleinkrieg geht weiter
Der juristische Kleinkrieg um Microsoft geht munter weiter. Vor Wochenfrist hatte Microsoft die Aussetzung eines Gerichtsverfahrens im Distrikt Columbia beantragt, wo gegen Microsoft wegen Verletzung des Kartellgesetzes ermittelt wird. Microsoft argumentierte, solange der Supreme Court nicht über einen von Microsoft initiierten Berufungsantrag entschieden habe, dürfe kein Gericht auf einer unteren Instanz den Prozess weiterführen. Die Antwort aus dem US-Justizdepartement an Microsoft war negativ: Das Weiterführen der Verhandlungen auf zwei Ebenen füge Microsoft keinen Schaden zu. Im Gegenteil, die Aussetzung des Verfahren würde die Klärung der Angelegenheit weiter verzögern und zu einer Marktverunsicherung beitragen. Microsoft verlangt nun im Namen des öffentlichen Interesses die vorübergehende Einstellung des Verfahrens. Die zunehmende Hektik bei den Monopol-Klagen gegen Microsoft steht im Zusammenhang mit der diesen Herbst geplanten Lancierung von Windows XP.
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