Microsoft-Lizenzen treiben die Kosten
Das seit dem 6. August 2002 geltende Licensing 6 Program, das aktuellste Lizenzierungsmodell von Microsoft, belastet zunehmend die Firmenbudgets. Gemäss einer Umfrage von Yankee und Sunbelt unter 1000 IT-Managern weltweit sind bei 60 Prozent der Unternehmen die Aufwendungen für den Erwerb von Microsoft-Lizenzen gestiegen.
Im Gegensatz zu früheren Lizenzierungsvereinbarungen werden Unternehmen, die durch das Licensing 6 Program an Microsoft gebunden sind, darauf verpflichtet, immer die neusten Programme und Betriebssysteme des Konzerns einzusetzen. Früher war es Unternehmen möglich, Updates auf ältere Versionen zu erwerben und so günstiger zu neuen, wenn auch nicht neusten Programmen zu gelangen.
Die Studie zeigt, dass nur rund 28 Prozent der Lizenznehmer ihre Ausgaben als gleich bleibend bezeichnen. 22 Prozent sprechen von einem Anstieg um fünf bis 20 Prozent, 17 Prozent von einer 20- bis 30-prozentigen Zunahme. Je 7,4 Prozent haben eine 30- bis 50-prozentige oder eine über 50 –prozentige Zunahme ihre Lizenzierungskosten beobachtet. 6,3 Prozent sprechen sogar von einer Verdoppelung.
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