Microsoft-Streit: West Virginia gibt auf

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Von den neun US-Bundesstaaten, die sich mit der Abmachung zwischen Microsoft, dem US-Justizministerium und den ursprünglich 18 klagenden Bundesstaaten nicht zufrieden geben wollten, ist einzig noch Massachusetts übrig. Nachdem sieben Staaten den Richterspruch schliesslich doch akzeptiert hatten, hat als letzter Mitstreiter gestern der Staatsanwalt von West Virginia den Rücktritt seines Staates von der Klägerbank bekannt gegeben. Der Rückzug wird mit einem Abkommen zwischen West Virginia und Microsoft begründet, welches auch Streitfälle in der Zuständigkeit des Bundesstaates beilege. Das Abkommen verpflichtet den Redmonder Software-Konzern zur Ausgabe von Gutscheinen für Hard- und Software in Höhe von 18 Millionen Dollar an Microsoft-Kunden in West Virginia. Die Gutscheine müssen nicht bei Microsoft eingelöst werden. Zusätzlich zahlt Microsoft 1,7 Millionen Dollar an den Budnesstaat, wovon eine Million Dollar direkt an die Schulen West Virginias fliessen soll. Eine Sprecherin des Staatsanwaltes von Massachusetts hat inzwischen bestätigt, dass der letzte Kläger den Fall unbeirrt weiter ziehen wolle.