Microsoft unterstützt Java Virtual Machine bis Herbst 2004

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Microsoft und Sun Microsystems haben sich gemäss amerikanischen Medienberichten darauf geeinigt, dass Microsoft seine Java Virtual Machine (JVM) nicht nur bis Ende 2003, sondern bis Ende 2004 unterstützen wird. Dadurch sollen heutige Benützer von Microsofts JVM mehr Zeit haben, ihre Applikationen bis Einstellung des Supports von der Microsoft-Java-Plattform zu migrieren. Sun Microsystems hatte vor über drei Jahren einen Prozess gegen Microsoft eröffnet, in dem es den Redmondern vorwarf, eine Version von Java zu verwenden, die nicht kompatibel mit der Version von Sun sei. Nachdem Microsoft die Java-Technologie aus Windows entfernt hatte, verpflichte im Dezember 2002 ein US-Gericht Microsoft, Java wieder in sein Betriebssystem zu integrieren. Ein Berufungsgericht entschied dann aber im vergangenen Juni, dass Micrsoft nicht verpflichtet sei, die Java Virtual Machine (JVM) von Sun in seine Betriebssysteme zu integrieren. Sun Microsystems habe nicht in ausreichendem Masse darlegen können, warum durch eine fehlende Java-Unterstützung in Windows ein erheblicher Schaden entstünde. Allerdings meinte das Gericht auch, Microsoft habe die getroffenen Vereinbarungen mit Sun nicht eingehalten, weshalb Microsoft die eigene Variante der Software nicht weiter verbreiten darf.