Microsoft veröffentlicht Internet Explorer 7
Seit heute steht der Internet Explorer 7 zum Download bereit. Die letzte Version wurde vor sechs Jahren veröffentlicht. Verändert hat sich dadurch einiges, rund 50 Prozent des Codes wurde neu geschrieben. Die wichtigen Neuerungen sind das Tabbed Browsing, womit mehrere Webseiten innerhalb eines Browserfensters angezeigt werden, die Darstellung von RSS-Feeds und verbesserte Sicherheitsfunktionen, etwa ein Phishing-Filter.
Viele dieser Funktionen unterstützen Opera und Firefox schon lange. Microsoft geht es denn auch vornehmlich darum, wieder Marktanteile zurückzugewinnen. Wie die US-Webforscher Onestat mit ihren Statistiken zur Browsernutzung zeigten, ist ihnen dies mit den Vorveröffentlichungen des IE 7 bereits gelungen: Der Marktanteil von Microsoft stieg zwischen Juli und Oktober um 1,8 Prozent auf derzeit weltweit 85,85 Prozent, während derjenige des Firefox im gleichen Zeitraum um 1,44 Prozent nachgab und derzeit bei 11,49 Prozent liegt. Firefox will noch im Oktober eine neue Version veröffentlichen.
Um kartellrechtlichen Streitereien aus dem Weg zu gehen, hat es Microsoft in letzter Minute ermöglicht, dass Nutzer wählen können, ob sie im Browser als Standardsuchmaschine MSN oder einen Konkurrenten wie Google oder Yahoo einstellen wollen.
Der Browser steht derzeit erst in englischer Sprache bereit, soll aber in zwei bis drei Wochen auch in Deutsch erscheinen.
Viele dieser Funktionen unterstützen Opera und Firefox schon lange. Microsoft geht es denn auch vornehmlich darum, wieder Marktanteile zurückzugewinnen. Wie die US-Webforscher Onestat mit ihren Statistiken zur Browsernutzung zeigten, ist ihnen dies mit den Vorveröffentlichungen des IE 7 bereits gelungen: Der Marktanteil von Microsoft stieg zwischen Juli und Oktober um 1,8 Prozent auf derzeit weltweit 85,85 Prozent, während derjenige des Firefox im gleichen Zeitraum um 1,44 Prozent nachgab und derzeit bei 11,49 Prozent liegt. Firefox will noch im Oktober eine neue Version veröffentlichen.
Um kartellrechtlichen Streitereien aus dem Weg zu gehen, hat es Microsoft in letzter Minute ermöglicht, dass Nutzer wählen können, ob sie im Browser als Standardsuchmaschine MSN oder einen Konkurrenten wie Google oder Yahoo einstellen wollen.
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