Micrsoft verklagt Spammer in den USA und England
Microsoft wandelt sein Wettern gegen Spam in Taten um und hat 13 Gerichtsprozesse gegen mutmassliche Spammer im Bundesstaat Washington (USA) und zwei in Grossbritannien in Gang gesetzt. Geklagt wird gegen Spammer, die MSN- und Hotmail-Nutzer mit falschen Informationen zum Öffnen des Mails verleiten wollen. Die Angeklagten sollen Microsofts Computersysteme mit mehr als 2 Milliarden Spams überflutet haben und damit zu einer Überlastung der Server geführt haben. Microsoft verlangt Schadenersatz in bisher nicht genannter Höhe. Bei ihrer Klage berufen sich die Redmonder auf das strenge Anti-Spam-Gesetz des Bundesstaates Washington, das ISPs zum Schutz der Kunden rechtliche Schritte gegen Spammer einräumt. In Grossbritannien hat die europäische Tochter Microsoft Europe ebenfalls zwei Prozesse gegen Spammer ins Rollen gebracht, unter Berufung auf die britischen Anti-Spam-Gesetze.
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