Miracle-Verantwortliche kommen nicht vor Gericht
Den Verantwortlichen des Langenthaler Softwarehaus Miracle – Börsenrakete des Dotcom-Hypes mit ebenso tiefem Fall – droht keine Anklage: Gemäss sda hat die Anklagekammer des Berner Obergerichts einen Rekurs zweier Aktionäre gegen die Einstellung des Verfahrens abgelehnt.
Die Aktionäre warfen den Firmenverantwortlichen vor, vor dem Börsengang 1999 zu hohe Umsatzahlen ausgewiesen und gravierende Mängel bei der ERP-Software "Miracle xrp" verschwiegen zu haben. Untersuchungsrichter Peter Herren und Staatsanwalt Beat Schnell konnten den angeschuldigten Verantwortlichen jedoch kein vorsätzliches Verhalten nachweisen, weshalb sie im Herbst 2005 auf die Anklageerhebung verzichteten.
Die Aktionäre warfen den Firmenverantwortlichen vor, vor dem Börsengang 1999 zu hohe Umsatzahlen ausgewiesen und gravierende Mängel bei der ERP-Software "Miracle xrp" verschwiegen zu haben. Untersuchungsrichter Peter Herren und Staatsanwalt Beat Schnell konnten den angeschuldigten Verantwortlichen jedoch kein vorsätzliches Verhalten nachweisen, weshalb sie im Herbst 2005 auf die Anklageerhebung verzichteten.
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