MMS bereitet UMTS den Weg

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Mobile Datendienste werden beliebter, auch MMS. Dies ist das Ergebnis der sechsten Mobinet-Studie, welche die Unternehmensberatung A.T. Kearney und das Judge Institute der Universität Cambridge gestern Dienstag vorlegten. Im Rahmen der Studie wurden bei der sechsten Untersuchung rund 6000 Telefoninterviews in Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Kanada, Korea, Schweden, Singapur, Spanien und den USA durchgeführt. Gemäss Studie kennen 83 Prozent aller Anwender die MMS-Funktion, 64 Prozent sind bereit dafür zu zahlen. Auch anderen Datendiensten stehen die Anwender inzwischen weniger skeptisch gegenüber als in den vergangenen Jahren. Als Grund dafür macht die Studie leistungsfähigere Mobiltelefone, erfahrenere Anwender und gestiegene Anwenderfreundlichkeit aus. 29 Prozent der unter 19-jährigen erwarten, dass ihr Handy Fotos und Musik downloaden kann. Für immer mehr Anwender wird das Handy zum Unterhaltungsmedium: Spiele, Musik-Downloads, Klingeltöne und Icons haben sich insbesondere in Japan, Korea, Hongkong, Singapur und Brasilien bereits zu echten Killer-Applikationen entwickelt. Dies gilt in besonderem Masse für die Altersgruppen unter 18 Jahren (52 Prozent) und von 19 bis 24 Jahren (41 Prozent).