Mobilfunk-Anbieter sperren sich gegen Roaming-Abkommen mit Tele2

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Das Roaming-Abkommen zwischen Tele2 und Swisscom, Orange und Sunrise dürfte bis zum Start vom Zürcher City-Netz Ende Juni nicht zustande kommen. Wie der NetzwocheTicker berichtete, soll dieses neue Mobilfunk-Angebot im Raum Zürich starten und unter dem Motto "mobil telefonieren zu Festnetzpreisen" deutlich tiefere Tarife anbieten als die Konkurrenz. Trotz der Bemühungen des Unternehmens habe sich bisher keiner der drei anderen Mobilfunk-Anbieter bereit erklärt, ein kommerzielles Angebot von Tele2 anzuhören, meldet Tele2. Dazu der Schweizer Chef von Tele2 Roman Schwarz: "Es ist einfach unglaublich, dass wir in der Schweiz nach wie vor die höchsten Tarife für die Mobiltelefonie bezahlen müssen. Das ist ein deutlicher Nachteil für jeden Konsumenten."
Anlass für dieses Statement von Schwarz ist die Meldung, dass Tele2 noch in diesem Jahr in Frankreich einen Mobilfunk-Dienst wird anbieten können. Dazu hat Tele2 France mit Orange in Frankreich (France Telecom) ein MVNO (Mobile Virtual Network Operator)-Abkommen des Typs ESP (Enhanced Service Provider) abschliessen können.