Moderater Softwaremarkt mit einigen Lichtblicken
Der Softwaremarkt spürt die Effekte der Finanzkrise. Das Wachstum enttäuscht, doch einige Submärkte sollen stark zulegen können, glaubt IDC.
Der weltweite Softwaremarkt wächst moderat. Wie die Marktforscher von IDC in einer Vorschau zum halbjährlich erstellten weltweiten Software-Tracker mitteilen, soll der diesjährige Software-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent zulegen können. Insgesamt belaufe sich der diesjährige Umsatz auf 166 Milliarden US-Dollar.
Doch das prognostizierte Wachstum ist kein Grund für überschwänglichen Jubel im Markt. Das Wachstum falle tiefer aus als in den vergangenen zwei Jahren. IDC begründet das tiefere Wachstum mit dem verzögerten Effekt der Finanzkrise, die sich nun auf den Markt auswirkt.
Mehrere Lichtblicke
Trotz dem enttäuschenden Wachstum gibt es auch Lichtblicke. Die CRM-Märkte für Costumer Services, Marketing und Sales würden in diesem Jahr ein gesundes hohes einstelliges Umsatzwachstum aufweisen. Bei Team Collaborative Software wird ebenfalls ein hohes einstelliges Wachstum erwartet, während der Markt für Enterprise Social Software um über 40 Prozent zulegen soll.
Nächstes Jahr sollen die aufstrebenden Märkte weiter zulegen können. In der Region Zentral- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika (CEMA) werden Business-Intelligence-Implementierungen erwartet. Der GRC-Software-Markt soll in dieser Region im nächsten Jahr im Vergleich zu diesem Jahr um 14,5 Prozent zulegen können.
Zuversichtliche Experten
Insgesamt zeigen sich die IDC-Forscher trotz der Finanzkrise zuversichtlich. Der CRM-Markt soll weiter zulegen können, da viele Unternehmen neue Cloud- und BYOD-Lösungen benötigten.
Ungeschlagener Top-Hersteller im ersten Halbjahr 2012 war Microsoft mit einem Marktanteil von 14,4 Prozent, gefolgt von SAP, Oracle, IBM und Adobe. Für den Software-Tracker hat IDC in 49 Ländern mehr als 400 Softwareverkäufer befragt
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