Nutanix Cloud Platform

Nutanix verbindet KI-Assistenten mit seiner Cloud-Plattform

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von Andreas Huber und jor

Nutanix will KI-Assistenten mit seiner Cloud-Plattform verbinden. Damit sollen Unternehmen Aufgaben im täglichen Cloud-Betrieb mithilfe natürlicher Sprache automatisieren können.

(Source: Ra2 Studio / Stock.Adobe.com)
(Source: Ra2 Studio / Stock.Adobe.com)

Nutanix hat einen sogenannten Model-Context-Protocol-Server (MCP) für seine Nutanix Cloud Platform (NCP) vorgestellt. Dabei handelt es sich um Open-Source-Software. Sie ermöglicht KI-Agenten und Entwicklungswerkzeugen, über die Nutanix Prism v4 API mit der NCP zu interagieren, wie der Technologieanbieter mitteilt. MCP steht für Model Context Protocol und bezeichnet ein offenes Protokoll, über das KI-Anwendungen mit externen Systemen, Datenquellen und Werkzeugen kommunizieren können.

Mit dem neuen MCP-Server können Unternehmen laut Nutanix KI-Assistenten wie GitHub Copilot, Claude Code oder Cursor mit ihrer IT-Infrastruktur verbinden. Die Software übersetzt Anfragen in natürlicher Sprache in entsprechende API-Aktionen für die hybride Cloud-Umgebung. Anstatt technische Befehle oder APIs manuell einzugeben, könnten IT-Teams so komplexe Aufgaben mithilfe von KI-Assistenten anstossen und den Betrieb grosser hybrider Cloud-Umgebungen beschleunigen. Das Prism-v4-API-Gateway setzt dabei laut Nutanix die bestehenden Sicherheits- und Zugriffsregeln durch und beschränkt die KI-Assistenten auf autorisierte Aktionen.

Mittelalter Herr in einem dunkelgrauen Anzug steht auf einer Art Bühne.

Thomas Cornely, Executive Vice President Product Management bei Nutanix. (Source: zVg)

"Nutanix hat viel Erfahrung darin, komplexe Cloud-Betriebsoperationen durch Automatisierung zu vereinfachen", lässt sich Thomas Cornely, Executive Vice President Product Management bei Nutanix, in der Mitteilung zitieren. "Der MCP-Server stellt einen aufregenden nächsten Schritt auf diesem Weg dar. Damit verknüpfen wir die Leistungsfähigkeit autonomer KI-Agenten mit Cloud-Management. Wir errichten ein sicheres Gateway zwischen den KI-Tools und unserer Plattform. Kunden können dadurch KI sicher und guten Gewissens nutzen, um ihre hybriden Cloud-Umgebungen zu betreiben und für deren Compliance sowie Sicherheit zu sorgen." 

Governance und Entwicklerfunktionen

Das Nutanix Prism v4 API-Gateway übernehme sämtliche Ausführungs-, Governance- und Sicherheitskontrollen. Dazu zählen rollenbasierte Zugriffskontrollen (Role-Based Access Control, RBAC), die Regulierung und Messung des API-Verkehrs, detaillierte Systemprotokolle sowie das Management asynchroner Aufgaben. Unternehmen können damit unter anderem festlegen, auf welche APIs ein KI-Agent zugreifen darf, und nachvollziehen, welcher Agent einen bestimmten Befehl ausgelöst hat.

Entwickler können laut Nutanix mithilfe der Software Automatisierungs-Tools schneller und intuitiver erstellen. Dazu können sie KI-Assistenten fürs Programmieren mit genauen Systemvorgaben versorgen und daraus Skripte für die Plattform generieren lassen. Nutanix nennt dabei Python, Go, Java, JavaScript und PowerShell. Abgesehen von Skripten in diesen Programmiersprachen liessen sich auch curl-Befehle sowie Ausgaben in REST- und JSON-kompatiblen Formaten erzeugen. 

Entwicklerteams könnten demnach über eine zentrale Oberfläche Zugriffsrechte konfigurieren. Zudem könnten sie eigene KI-Agenten entwickeln, die Aufgaben in der Nutanix-Infrastruktur durchgängig automatisieren und dabei die festgelegten Governance-Regeln einhalten.

Den MCP-Server für NCP können Kunden laut Nutanix über das Entwicklerportal des Unternehmens herunterladen und zusammen mit ihren KI-Agenten einsetzen.

 

Nutanix und Netapp arbeiten übrigens künftig enger zusammen, um virtualisierte Infrastrukturen zu modernisieren. Lesen Sie hier mehr dazu

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