Monster-Gehaltstest 2006: Consulting- und ICT-Löhne sanken

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Personen, die in den Bereichen Consulting und IT/Telekommunikation arbeiten, verdienten in der Schweiz 2006 nach wie vor am meisten. Dies zeigt ein Online-Gehaltstest, der seit sechs Jahren auf Jobpilot.ch, heute Monster.ch, veröffentlicht wird. Consulting-Berufe erreichten wie bereits 2005 die höchsten Bruttojahreseinkommen mit durchschnittlich rund 83'000 Franken. Dahinter folgen die IT-/Telekommunikationsberufe mit rund 80'000 Franken, die naturwissenschaftlichen Berufe mit 75'000 Franken und die Marketing-/PR-Berufe mit 71'500 Franken. Am Ende der Rangliste befinden sich die Berufe in Vertrieb/Verkauf (62'000 Franken) und die medizinischen Berufe (63'000 Franken). Die Angaben gelten jeweils für Angestellte ohne Leitungsfunktion.
Ein Vergleich mit den Daten des Monster-Gehaltstests der Vorjahre zeigt allerdings, dass die Löhne zum Teil stagnierten oder sogar leicht gesunken sind. Schon in den letzten beiden Jahren erreichten Consulting-Berufe ein Bruttojahreseinkommen von durchschnittlich 80'000 Franken, die durchschnittlichen Jahresgehälter der ICT-Berufe lagen 2005 bei 79'000 Franken und 2004 bei 80'000 Franken. Damit sind im Bereich ICT die durchschnittlichen Löhne im Jahr 2005 gegenüber 2004 leicht zurückgegangen, während sie 2006 wieder leicht gestiegen sind.
Die Fachhochschule Nordwestschweiz, die die Studie durchgeführt hat, sieht den Grund für den Lohnrückgang darin, dass durch das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU die Gehälter in allen Branchen unter Druck geraten sind. Vor allem aber in Branchen, die über keinen Gesamtarbeitsvertrag verfügen. Aus demselben Grund hat auch das Lohngefälle zwischen der Schweiz und Deutschland abgenommen. In Deutschland sind die Löhne im ICT-Bereich 2006 etwas stärker angestiegen als in der Schweiz.