Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich

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Die Umstellung auf das Betriebssystem Linux bei der Stadtverwaltung München erweist sich als schwieriger als angenommen. "Im Moment liegen wir vier bis fünf Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan", zitiert das Nachrichtenmagazin Focus die zuständige Stadträtin Christine Strobl. Die Planung der IT-Umstellung gestalte sich schwieriger als angenommen. Die IT-Strukturen der Stadtverwaltung sind viel komplexer als erwartet", sagt auch der stellvertretende Leiter des Projekts, Florian Schießl, im gleichen Bericht. Jede Verwaltungseinheit habe ihren Teil der städtischen PCs selbst konfiguriert und häufig mit Spezialsoftware bestückt, die erst für Linux umprogrammiert werden müsse. Bisher habe keine einzige Abteilung zu Linux gewechselt. Die Umstellung auf Linux soll nun frühestens Mitte 2006 erfolgen. Bis 2008 sollen alle rund 14'000 PCs der städtischen Verwaltung umgestellt sein. Der Stadtrat von München hatte im Mai 2003 entschieden, auf den Arbeitsplatzrechnern der Stadt Open-Source-Software einzusetzen, da die Unterstützung für das derzeit verwendete Betriebssystem von Microsoft eingestellt wurde. Bis zum Sommer 2004 wurde ein Feinkonzept zur technischen Umsetzung und den organisatorischen Voraussetzungen erstellt, das der Stadtrat am 16. Juni 2004 gebilligt hat.